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Die Struktur der 830 mm breite Gitterwalze drückt das eingestreutes Material leicht in die Betonoberfläche. So lässt sich bei hohen Einstreumengen bzw. beim Fahren in mehreren Lagen, mit evtl. zwischenzeitlichem Abscheiben des Betons, das Hartkorn sehr einfach und sicher auftragen. Die Gitterwalze öffnet die u. U. schon abgebundene Oberfläche, das Einstreugut verbindet sich optimal mit dem Beton. Es empfiehlt sich, mit zwei Personen zu arbeiten, da bei einer Menge von 2-3 kg/m² eine Bahn von 10 m erfahrungsgemäß in weniger als einer Minute abgefahren wird. Die Reinigung erfolgt mit Hochdruckreinigungsgeräten oder den Wagen einfach auf einer festen Fläche „leerfahren". Die unterschiedlichsten Nutzungen im Industriefußbodenbau fordern hochfeste, verschleißarme Betonoberflächen. In der Regel müssen hierzu in den noch frischen Beton Hartstoffe eingearbeitet werden. Hierbei ist die exakte Dosierung von größter Bedeutung. Um gleichmäßig, gegebenenfalls mehrere Lagen Hartstoffe einzubringen, wird mit dem Streuwagen gearbeitet. Vor allem farbige Böden (grau oder rot) fordern Einstreumengen von 5 kg/m², um eine gleichmäßige Farboptik zu erzielen. Nach Erreichen der entsprechenden Grünstandsfestigkeit bzw. im unmittelbar nach dem 1. Glättgang wird mit dem Einstreuen begonnen. Im Gegensatz zu Streuwagen mit Rädern kann der Zeitpunkt zum Auflegen der Hartkornschicht deutlich früher gewählt werden. |

